Mein Name ist Christine Schnyder und ich bin nun schon fast 20 Jahre Katechetin für die Reformierte Kirche in Rickenbach. Auch nach so vielen Jahren, liebe ich meinen Beruf über alles und übe ihn mit viel Herzblut und Freude aus. Denn mit Kindern zu arbeiten ist zwar manchmal streng, doch vor allem spannend und interessant und ich geniesse diese Herausforderung in jedem Moment.

Wegen beruflichen Gründen, unterrichte ich derzeit nur noch den 4. Klassunti. Und in diesem Jahr erkunden und erforschen die Untikinder und ich miteinander die Bibel – das älteste und meistgelesene Buch auf dieser Welt! Wir erleben, wie sie entstanden ist, wer sie verfasst hat, wie und auf was sie geschrieben wurde, wie lange ihre Entstehungsgeschichte war, was für Geschichten die 66 Bücher enthalten, wer liest sie heute noch, warum lesen wir sie, was vermittelt sie uns usw... Viele Fragen beschäftigen uns auf diesem Weg der Bibel. Dabei besuchen wir auch das Sinnorama mit dem packenden Thema „Zeitlos“ in Oberwinterthur. Dort dürfen die Kinder mit all ihren Sinnen erleben, wie die Bibel entstanden ist. Ein Erlebnis, das die Kinder fasziniert. Zum Abschluss des Untijahres schlafen wir auch in der Kirche und unser Ausflug am Ende des fesselnden Jahres führt uns ins Kloster Ittingen. Es ist für die Kinder aufregend zu erleben, wie die Mönche dort gelebt und gearbeitet haben. Es bewegt mich immer sehr, wie schnell die Untikinder sich im Bibelthema zu Recht finden und ich Anteil nehmen darf, wie das respektvolle Miteinander, das Teilen, einfach die Christliche Nächstenliebe gelebt wird.

 Seit dem Schuljahr 2017/18 erteile ich in der ref. Kirchgemeinde Rickenbach den 2. Klass-Unterricht. Mein Name ist Renate Striegel. Ich bin ausgebildete Primarlehrerin und Theaterpädagogin. Bis zur Geburt meiner Tochter im Jahr 2014 arbeitete ich auf beiden beruflichen Standbeinen vor allem im Raum Bülach. Momentan erteile ich neben meiner katechetischen Tätigkeit in Rickenbach regelmässig Kindertheaterkurse in Oberwinterthur. Zudem bin ich in der ref. Kirchgemeinde Oberwinterthur auch als Katechetin und freiwillige Mitarbeiterin für das Krippenspiel und das Sommertageslager tätig. 

Wohnhaft bin ich mit meinem Mann und meiner Tochter im Tössfeld in Winterthur. In der ref. Kirchgemeinde Töss bin ich im Team fürs „Fiire mit de Chliine“ freiwillig engagiert. Selbst aufgewachsen in einem Pfarrhaus, bin ich seit je her der ref. Landeskirche sehr verbunden. Gerne möchte ich im Unterricht ein Stück dieser Verbundenheit aufleben lassen und den Kindern eine religiöse Beheimatung bieten. Die Kinder sollen im Unterricht eine Gemeinschaft erleben dürfen, welche Offenheit und Toleranz lebt. Ich beobachte immer wieder interessiert, wie Kinder Gott wahrnehmen und wie sie ihre Religiosität ausdrücken. Es ist mir ein Anliegen, den Kindern zu vermitteln, dass die Kirche ein Ort ist, an welchem sie willkommen sind, gemeinsam mit anderen etwas erleben, lachen und spielen dürfen. Zusammen mit den Kindern möchte ich im Unterricht ausserdem Schätze im Glauben entdecken. 

Mein Name ist Katharina Peter-Schoen.

Als ich 1985 mit meinen Eltern von Glattbrugg nach Altikon zog, begann ich in der Sonntagschularbeit. 
Damals war die Arbeit mit Kindern eine bereichernde Ergänzung zu meiner Lehre als Floristin. 
1997 sind mein Mann und ich mit unseren mittlerweile erwachsenen 3 Kindern ins umgebaute Bauernhaus nach Herten, Altikon gezogen, wo wir seither wohnen. 
Unsere Kinder sind mittlerweile alle ausgeflogen und in ihrer Selbständigkeit gut unterwegs. Und so bekam ich wieder Zeit und durfte eine weitere Ausbildung machen und abschliessen. Nämlich die als Kinesiologin. 

Im Jahr 2000 begann ich die Ausbildung als  Katechetin und unterrichte seither mit viel Freude. Am Anfang waren es nur die 3. Klässler, später kamen die 4 und 2. Klässler dazu und mittlerweile unterrichte ich auch die 5. – 7. Klasse im sogenannten „Juki – Angebot“. Und auch Konf – Unti durfte ich schon anbieten. Angestellt bin ich zur Zeit in 4 Gemeinden mit unterschiedlichen Pensen. Dies in Schlatt ZH, Elsau, Dinhard und eben hier in Rickenbach. Als „angeheiratete Bürgerin“ von Rickenbach, freut mich das ganz besonders. Ich kenne viele Leute, die keinen Bezug zu ihrem Bürgerort haben – ich schon. 

 

In Rickenbach sind mir die 3. Klässler anvertraut. Mit ihnen entdecken wir alles was zur Taufe gehört, erinnern uns an die eigene Taufe oder Bébé - Zeit und gestalten aktiv einen Taufgottesdienst mit. Wir beleuchten das Gebet „Unser Vater im Himmel“, setzen uns mit dessen Bedeutung auseinander und lernen es auswendig.
Wir machen uns auf den Weg das Abendmahl kennen zu lernen, dürfen im Sinnorama die Ausstellung zur Passionszeit und Jesus besuchen und gestalten im Laufe des Frühlings auch dazu wieder aktiv einen Gottesdienst mit. Zum Beispiel formen wir das Brot für den Gottesdienst selber, verteilen den Traubensaft an die Gottesdienstbesucher, oder halten die Körbe für die Kollekte bereit. Wenn es gegen Pfingsten zu geht, ist unser Unterrichtsjahr in der Regel bereits beendet. Aber dass Pfingsten etwas mit „Wind, Luft, Atem und Feuer und Flamme sein“ zu tun hat, das nehmen wir zum Abschluss des Unerrichtsjahres doch noch mit. 
Ich geniesse jedes Alter der mir anvertrauten Kinder sehr und freue mich, mit ihnen und ihren Eltern immer wieder Neues entdecken und erfahren zu dürfen.


Freundliche Grüsse Katharina Peter